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Studienberechtigte 2012: Attraktivität eines Studiums ungebrochen

Dieser Beitrag ist abgelaufen: 31. Dezember 2016 00:00

Eine Befragung von Abiturienten ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss bestätigt die ungebrochene Attraktivität des Studiums. Von einem Studium versprechen sich die jungen Erwachsenen in stärkerem Maße als von einer Berufsausbildung gute Berufsaussichten und ein hohes Einkommen. Nur für etwa ein Viertel der Studienberechtigten stellt die Berufsbildung eine attraktive Alternative zum Studium dar.

Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Studienberechtigten des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Die Forschergruppe um Projektleiterin Heidrun Schneider hat Schulabsolventinnen und Schulabsolventen mit Hochschulzugangsberechtigung des Jahrgangs 2012 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss zu ihren Bildungsabsichten und zu ihren tatsächlichen Bildungsentscheidungen befragt. Mehr als 11.500 Schülerinnen und Schüler haben Auskunft zu Fragen nach dem Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf gegeben.

Ein halbes Jahr nach Schulabschluss haben bereits sieben von zehn Studienberechtigten ihre Pläne in die Tat umgesetzt - 52 % der Befragten haben ein Studium und 19 % eine Berufsausbildung aufgenommen. Der andere Teil der Studienberechtigten befindet sich zu diesem Zeitpunkt aus unterschiedlichen Gründen in einer Übergangsphase und hat sich zunächst für ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr, Jobs oder Praktika, einen Auslandsaufenthalt oder einen Bundesfreiwilligendienst entschieden. Für ein Fünftel der Studienberechtigten, die ihre nachschulische Qualifizierung noch nicht begonnen haben, machten Zulassungsbeschränkungen im Wunschfach eine Überbrückung erforderlich.

Die Studie ist als Forum Hochschule 6/2014 erschienen und zum kostenfreien Download verfügbar.

| 31. August 2014 16:43