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Schwarz-grüner Koalitionsvertrag: Wahlfreiheit zwischen G8 und G9

Dieser Beitrag ist abgelaufen: 2. Februar 2015 00:00

Laut Koalitionsvertrag zwischen hessischer CDU und Bündnis 90/Die Grünen vom 23. Dezember 2013 soll die Entscheidung zwischen G8 und G9 den einzelnen Schulen vorbehalten bleiben. Angekündigt wurde eine Änderung des Schulgesetzes, die die bisherige Regelung erweitern soll.

Das Schulgesetz soll künftig den jetzigen 5. und 6. Klassen die Rückkehr zu G9 erlauben, wenn die Schulkonferenz dies beschließt sowie die Eltern sich einstimmig dafür aussprechen. Auch wenn die Schülerzahl für "mindestens eine G8-Klasse" erreicht wird, ist die Rückkehr zu G9 für die übrigen Schüler möglich.

Den begonnenen Schulversuch für das parallele Angebot von G8 und G9 an einer Schule will die neue Landesregierung "dergestalt weiterentwickeln, dass auch die Bildung einzelner G8-Klassen an einer Schule erleichtert wird (Turboklassen)".

Die Wahl zum 19. Hessischen Landtag fand am 22. September 2013 statt, zeitgleich mit der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag. Als stärkste Partei ging die CDU mit 38,3 % aus den Wahlen hervor. Die SPD erreichte 30,7 % und die Grünen 11,1 %. Linkspartei (5,2 %) und FDP (5,0 %) gelang knapp der Wiedereinzug in den Landtag.

| 14. Januar 2014 16:56