Hessischer Bildungsserver / Gymnasien in Hessen

Zur Gerechtigkeit des deutschen Bildungssystems: Wenn Zahlen lügen ...

Dieser Beitrag ist abgelaufen: Dez. 19, 2008, Mitternacht

Im aktuellen „WZBrief Bildung" zeigen Marcel Helbig und Rita Nikolai, wie die unkorrekte Auswahl von Daten zu völlig verzerrten Ergebnissen führen kann - so geschehen in einer aktuellen EU-Studie, die das deutsche zum gerechtesten aller europäischen Bildungssysteme kürt.

Marcel Helbig/Rita Nikolai: Wenn Zahlen lügen. Vom ungerechtesten zum gerechtesten Bildungssystem in fünf Jahren.

Aus dem Beitrag:

"Noch sind die Ergebnisse der ersten PISA-Studie aus dem Jahr 2000 präsent, wonach das deutsche Bildungssystem das ungerechteste aller OECD-Länder ist. Umso erstaunter konnte man sein, als kürzlich in der EU-Studie „Child Poverty and Well-Being in the EU“ zu lesen war, dass Deutschland EU-weit das gerechteste Schulsystem besitzt. Innerhalb weniger Jahre hätte Deutschland damit den Sprung vom letzten auf den ersten Platz geschafft. War in Deutschland das erreichte Bildungsniveau im Jahr 2000 noch am stärksten von der Bildung der Eltern abhängig, soll es im Jahre 2005 am wenigsten davon geprägt gewesen sein. Wie das? Haben wir erfolgreiche Reformen des deutschen Bildungssystems übersehen?"

 

Auf dieser Seite finden Sie alle bisher erschienenen "WZBriefs Bildung": www.wzb.eu/wzbriefbildung

| Nov. 19, 2008, 3:26 nachm.