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Vorschlag A: Soziale Gerechtigkeit zwischen Leistungs- und Bedarfsprinzip

Frage

1. Ermitteln Sie, worin für den Autor Gerd Habermann (Material 1) der Schlüssel zu er-folgreichem Wirtschaften liegt und warum er sich gegen staatliche Intervention in den Wirtschaftsprozess wendet. (15 BE)  

2. Ordnen Sie die Argumentation des Autors wirtschaftstheoretisch ein. (20 BE)  

3.1 Arbeiten Sie aus den statistischen Materialien (Material 2a, b, c) heraus, wie sich Löhne, Gewinne und Sozialleistungen entwickelt haben, und prüfen Sie auf der Basis Ihrer Ergebnisse die wirtschaftspolitischen Überlegungen von Gerd Habermann. (35 BE)  

3.2 Diskutieren Sie anschließend, ob die in der Position Habermanns zum Ausdruck kommenden wirtschaftspolitischen Auffassungen mit dem Sozialstaatsgedanken des Grundgesetzes vereinbar sind. (30 BE)

Antwort

Material 1: Gerd Habermann: Die Ökonomie des Neides. In: Habermann, Gerd: Betrachtungen zur „Ökonomie des Neides“. In: IWD-Forum, Nr. 51 vom 20.12.2001 (Auszug)

Material 2a: So stiegen Löhne und Gewinne (Wochenschau, 59. Jg., Nr. 2, März/April 2008, S. 83)

Material 2b: Lohnentwicklung (Frankfurter Rundschau, 15.3.2008)

Material 2c: Sozialleistungen (Frankfurter Rundschau, 20.6.2008)